Glossar

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Account

Bei Tradebyte steht „Account“ für eine Software-Instanz, die TB.One oder TB.Market sein kann. Ein Kunde von uns kann mehrere Accounts haben, wenn er z.B. Fulfillment für andere Anbieter durchführt oder für verschiedene Marken unterschiedliche Zugänge benötigt. Jeder Account hat eine eindeutige „Händler-Nummer“, über die der Login in die Software erfolgt.


API

Kurzform von  „Application-Programming-Interface“, umgangssprachlich   „Programmierschnittstelle“. APIs dienen zum Austausch und der Weiterverarbeitung von Daten und Inhalten zwischen verschiedenen Webseiten, Programmen und Content-Anbietern. Auch Tradebyte verfügt über APIs zum Austausch von Artikel- und Auftragsdaten.


Artikel

Bei Tradebyte unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Produkt und Artikel. Das Produkt ist der Stamm-Datensatz mit Beschreibungstexten, Titeln und Kategorien, der Artikel beschreibt die Varianten, also die Ausprägung des Produktes. Innerhalb des Artikels werden sämtliche Bewegungsdaten (z.B. Preise, Bestand) und eine eindeutige SKU geführt.


ASIN

Abkürzung für „Amazon Standard Identification Number“. Diese alphanumerische Kanalartikelnummer umfasst in der Regel 10 Zeichen und steht in der Amazon-Welt für eine eindeutige Artikel-Kennzeichnung. Über die ASINs kann ein Matching mit den eigenen Artikeldaten erfolgen, wenn bestimmte Artikel bereits bei Amazon gelistet sind.


Attribut

In der Tradebyte-Welt die Eigenschaft eines Artikels mit fester Werteliste, im Gegensatz zur Komponente, die auch Freitext zulässt. Ein Attribut hat bei Plattformen oft eine steuernde Funktion (z.B. Saisonkennzeichen) und wird weniger auf Artikeldetailseiten, sondern mehr als Filterattribut auf Kategorieseiten angewandt. Ein Attribut darf auch mehrere Werte haben.


Attributset

Durch Definition eines Attributsets können unsere Kunden eigene Pflegeregeln im TB.One aufsetzen. Innerhalb eines Attributsets ist es beispielsweise möglich, bestimmte Eigenschaften verpflichtend zu bestimmen. Nach Verknüpfung des Attributsets auf Basis interner Kategorien wird diese Pflegeregel an den entsprechenden Produkten verpflichtend.


Autolink

Sofern in den Standardwerten des TB.One der „Autolink“ hinsichtlich Cross-Sellings aktiviert wurde, können Produkte auf Basis interner Kategorien automatisch miteinander verbunden werden. Hierdurch können rasch Cross-Sellings erzeugt werden, was die Pflege des im E-Commerce wichtigen Content erleichtert und die Performance steigert.


  

B2C

B2C steht für „Business to Consumer“. Bei Anfragen eines neuen Anbieters fragen wir zuerst die B2C-Fähigkeiten ab. Kann der Anbieter Endkunden beliefern? Kann die Logistik Retouren verarbeiten? Existiert ein B2C Content mit Medien, Beschreibungstexten und Attributen? Erst dann sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen B2C-Vertrieb gegeben.


Backup

Sämtliche Account-Daten und Transaktionen werden bei Tradebyte gespeichert und später in ein Backup verlagert, um eine Wiederherstellung oder eine Recherche zu ermöglichen. Derzeit haben wir ein Backup-Volumen von rund 30 Terrabyte. Diese Daten ausgedruckt auf Din A4 Seiten hätten eine Fläche vom Zweifachen der Erdoberfläche.


Best Practice

Warum die Welt neu erfinden, wenn es bewährte Wege „bester Praxis“ gibt? Wir bei Tradebyte arbeiten hoch standardisiert und achten darauf, Prozesse und Konzeptionen mehrfach anzuwenden. Auch von unseren Kunden werden wir oft gefragt: „Wie löst Ihr das im Normalfall, was könnt Ihr empfehlen?“. Diese Empfehlungen sind „Best Practice“.


Blog Spot

Ein Spot auf unseren Blog. Einmal pro Monat gibt es einen Auszug der wichtigsten Tradebyte-News, der in Form des populären Blog-Spots an unsere Kunden und Dienstleistungspartner per E-Mail verschickt wird. Im Tradebyte Blog veröffentlichen wir regelmäßig News rund um unser Unternehmen, neue Plattformen und z.B.Webinare für Kunden.


Bottleneck

Auch „Flaschenhals“ oder „Engpass“ genannt, werden in IT-Projekten die kritischen Stellen als Bottleneck bezeichnet, die eine Expansion oder Weiterentwicklung behindern. Bottlenecks können oft nur durch einen aufwändigen, übergreifenden Prozess, der verschiedene Unternehmensbereiche betreffen kann, abgestellt werden.


Brainstorming

Brainstorming ist eine Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll. Unsere noch junge Branche fordert unkonventionelle Denkweisen., weshalb wir innerhalb von Projekten und z.B. Workshops für potenzielle Marktplätze oft über neue Konzepte oder Prozesse „brainstormen“.


Browse Node IDs

Innerhalb des Amazon Browse Tree Guide ist jeder Knoten (=node) einer Produktkategorie mit einer eindeutigen Nummer (ID) ausgestattet. Auf Amazon.com beispielsweise gibt es über 120.000 Browse Node IDs. Leider werden die IDs nur manchmal auch geändert, weshalb Anbieter ihr teils mühevoll abgeschlossenes Mapping nochmals vornehmen müssen.


Browse Tree Guide

Der Amazon Browse Tree Guide (BTG) enthält eindeutige Klassifikationsnummern ( Browse Node IDs) als Grundlage für die Produktzuordnung sowohl in der „Stöbern“-Navigation, als auch für die Amazon-Produktsuche. Innerhalb TB.One können Angaben aus dem BTG importiert und dann z.B. über Cluster-Attribute automatisch zugeordnet werden.


Bullet Points

Ursprünglich von Otto innerhalb der Plattform eingeführt, finden sich „Bullet Points“ heute auf vielen Artikeldetailseiten. Sie beschreiben die Produkt-Highlights, sind meist knackig formuliert und übernehmen somit die Funktion von „Störern“, die man klassischerweise aus Werbebroschüren kennt. Bei Otto sind 3 Bullet Points mittlerweile obligatorisch.


BuyBox

Das „Einkaufswagen-Feld“ (englisch BuyBox) steht bei Amazon auf einer Artikelseite für die blaue „Kaufen-Box“ (rechts oben), der bereits ein Anbieter zugeordnet ist. Die Platzierung von Anbietern in der BuyBox erfolgt aufgrund einer fortlaufenden Auswertung verschiedener Kritieren (z.B. Kundenzufriedenheit, Verfügbarkeit, Produktpreis).


  

Caller ID

In der Welt von LaRedoute, dem französischen Fashion-Marktplatz, steht die Caller ID für eine eindeutige technische Identifikation des Anbieters. Ohne Caller ID kann Tradebyte keine Daten für den Anbieter auf LaRedoute ausspielen. Bei neuen Anbietern lässt die Caller ID manchmal auf sich warten, was den Integrationsprozess verzögern kann.


Carrier

Innerhalb der Tradebyte-Welt steht Carrier für den Verkehrträger, also den Paketdienstleister, der für die Zustellung der Endkunden-Sendungen verantwortlich ist. Innerhalb TB.One unterstützen wir die Erzeugung von DHL-Versandlabels, über unsere Schnittstellen empfangen wir aber ganz unterschiedliche Transportinformationen, z.B. Speditionsversand.


Checkbox

Eine Checkbox (engl. Kontrollkästchen) ist ein Standardbedienelement grafischer Benutzeroberflächen. Mit einer Checkbox werden durch den Anwender meist Ja/Nein-Optionen gesetzt, die ein entsprechendes Flag in der Datenbank steuern. Innerhalb TB.One gibt es Checkboxen für vielerlei Einstellungen (z.B. Rechnung drucken?) und Kanal-Aktivierungen.


Child

Bei Amazon gibt es eine Variantenstruktur, die sich durch die schönen Begriffe „Parent“ und „Child“ auszeichnet. Der Elternartikel ist immer das Hauptprodukt, im Fashion-Bereich z.B. der Style, im Tradebyte-Jargon das Produkt. Die Kinderartikel sind eindeutige Artikel, die den Style in Farbe X und Größe Y beschreiben und somit meist über eine EAN verfügen.


Classification

Eine Classfication beinhaltet Vorgaben eines Kanäle, die Kategorien, Komponenten, Attribute, Pflicht-Attribute und entsprechende Werte beinhalten kann. Technisch kann eine Classification als XML in den Kanal eines TB.One eingespielt werden und steht dann dem Anwender zum Mapping seiner Daten zur Verfügung.


Cloudbasiert

Cloudbasiert umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z.B. Rechenkapazität, Datenspeicher oder auch fertige Software, wie TB.One) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie von einer „Wolke“ verhüllt.


Cluster

In der Tradebyte-Welt stehen Cluster bzw. Cluster-Attribute für die Möglichkeit, durch Anlieferung eines bestimmten Wertes (z.B. Warengruppe) dem entsprechenden Artikel automatisch weitere Werte (z.B. die Kategorie eines Kanäle oder das Artikelgewicht) zuzuweisen. Sie erleichtern somit das automatische Data Tuning.


Connect

Spezielle Tools und teilweise kostenpflichtige Services können direkt im kanälespezifischen Händlerportal des Kanals „Rakuten.de“ durch den Anbieter gebucht werden. Anschließend werden die Produkte nach entsprechender Freischaltung im TB.One auch für „Connect“ (= Sammelbegriff hinsichtlich separater Tools und Services) aktiviert.


Content

Content steht für Inhalte, zumeist in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen. Diese können aus Text- und Multimedia-Inhalten bestehen. Im E-Commerce steht Content für Artikel-Content, umfasst also Beschreibungstexte, Komponenten, Attribute, Medien und Kategorien. TB.One und TB.Market erleichtern die Pflege von B2C Content.


Conversion Rate

Für Shop-Betreiber ist die Conversion Rate eine der wichtigsten Kennzahlen der eigenen Performance. Sie steht für die Quote zwischen Besuchern und Käufern, ist also ein Stück weit die „Abschlussquote“. Durch besseren Content oder Erweiterung des Longtail kann die Conversion Rate maßgeblich beeinflusst werden. Dafür gibt es TB.One und TB.Market.


Cronjob

Cronjobs dienen dazu, technische Prozesse zu bestimmten Zeiten auszuführen. Bei Tradebyte könnte ein Cronjob z.B. heißen „Spiele alle Bestände aktiver Artikel des Accounts X an Marktplatz Y aus“. Cronjobs werden in einer Art Tabelle, der sogenannten Crontab abgelegt. Aktuell laufen bei Tradebyte täglich rund 16.000 Cronjobs, die per Monitoring überwacht werden.


Cross Border Trade

In der Welt von eBay gibt es für den länderübergreifenden Verkauf von Waren einen speziellen Begriff: „Cross Border Trade“, Abkürzung „CBT“. Grundsätzlich gibt es für CBT zwei Varianten. Ein Kunde aus dem Ausland kauft z.B. auf eBay.de, die Ware wird vom Anbieter ins Ausland geliefert. Oder der Anbieter platziert sein Angebot auf einer ausländischen eBay-Plattform, z.B. eBay.com.


Cross-Docking

Wenn Anbieter von Fremdsortimenten ihre Ware an ein Zentrallager der Plattform liefern, spricht man von „Cross Docking“. Hier werden alle bestellten Artikel für den Endkunden zusammengeführt, um sie dann zu verschicken. Im E-Commerce gibt es weiterhin Plattformen mit diesem Konzept, wobei sich immer mehr die Alternative Drop Shipping durchsetzt.


Cross-Selling

Cross Selling (deutsch „Kreuzverkauf“) bedeutet den Verkauf ergänzender Produkte an bestehende Kun­den. Auf Shop-Seiten finden sich oft spezielle Artikel-Spalten, die Titel wie z.B. „passt zu“ oder „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, interessierten sich auch für“ tragen. Im E-Commerce dienen Cross-Selling also primär der Steigerung des Warenkorbwertes.


CSV

Das Dateiformat CSV steht für englisch „comma-separated values“ und beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Die Systeme bei Tradebyte können standardmäßig z.B. Artikeldaten per CSV verarbeiten, wobei sich XML als neuerer, technisch umfangreicherer, Standard immer mehr durchsetzt.


Custom-Channel

Neben den klassischen Marktplätzen und Plattformen können Anwender von TB.One und TB.Market auch „Custom-Channels“ beauftragen, um beispielsweise den eigenen Online-Shop mit Artikeldaten (via XML) zu versorgen und Aufträge zum Zwecke der zentralen Bestandsverwaltung von individuellen Vertriebskanälen zu verarbeiten.


  

Dashboard

Innerhalb bekannter Software-Lösungen Schnellübersicht bzw. Cockpit für wichtige Informationen und Funktionen. Das Dashboard von TB.One bietet einen Gesamtüberblick über wichtige Verkaufsstatistiken, Abverkäufe, Top-Artikel und Retouren. Die Darstellung kann, über Widgets gesteuert, individuell den Wünschen des Anwenders angepasst werden.


Data Tuning

Die Verbesserung der Artikeldaten-Struktur bzw. des Artikel Contents. Innerhalb von TB.One erfolgt das Data Tuning sogar dreistufig: Beim Import über Cluster-Attribute, innerhalb der SaaS-Applikation über hilfreiche Tools (wie z.B. Massenbearbeitung von Artikeln) und zuletzt kanalseitig über umfangreiche Mapping-Optionen.


Dataloader

Eine technische Zwischenstufe der Import-Prozesse innerhalb TB.One und TB.Market. Von extern gelieferte Daten werden nicht direkt in die Datenbank importiert, sondern temporär über den Dataloader geführt. Hier werden lastintensive Validierungen und Filter angewandt, bevor die Daten in die Datenbank des jeweiligen Accounts eingespielt werden.


Delta-Logik

Im Gegensatz zum sogen. Full-Load (also Import aller verfügbaren Daten) werden beim Delta-Import nur neue bzw. veränderte Daten, die seit dem letzten Import entstanden sind, importiert. Gerade bei großen Datenmengen ist die Delta-Funktionalität wichtig, um System- und Übertragungsressourcen zu schonen und Laufzeiten zu verkürzen.


DESADV

Ein Datenaustausch-Format aus dem branchenübergreifenden, internationalen Standard für elektronische Geschäftsdaten „EDIFACT“. Bei Tradebyte und beteiligten Plattformen steht DESADV primär für den Austausch von Auftragsrückmeldungen (Versand, Storno, Retoure), der zwischen Anbieter und Kanal regelmäßig stattfindet.


Development Manager

Ein Development Manager bei Tradebyte betätigt sich einerseits als klassischer Software Developer, andererseits übernimmt er auch steuernde, organisatorisch übergreifende Funktionen. Er hat Überblick über Tickets in der Entwicklung und ist beispielsweise für die Ressourcen-Einteilung und Überwachung der Entwicklungsprozesse verantwortlich.


Development Trainee

Ein schöneres Wort für eine Ausbildung zum Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung (IHK). In der Tradebyte-Welt meist leidenschaftliche Programmierer, die im Alltag nicht wirklich als Azubis wahrgenommen werden – es sei denn, sie sitzen gerade nicht vor ihren Bildschirmen, sondern in der Berufsschule.


Director Operations

Beschreibt die operative Geschäftsleitung und geht bei Tradebyte mit einer Prokura einher. Als Director Operations hat man teamübergreifende Funktionen und Verantwortung für die Analyse, Steuerung und Optimierung aller Unternehmesprozesse im operativen Bereich. Ein anspruchsvoller Job in unserem durch Dynamik geprägten Umfeld.


Discount Profile

Im Kanal eBay eine Einstellung von Profilen für die Rabattierung von Versandgebühren. Jedes Profil erhält einen Namen und kann frei konfiguriert werden. Jedem Artikel kann dann ein Discount Profile zugewiesen werden, wodurch der jeweilige Artikel auf eBay unter Ausweisung abweichender Versandgebühren gelistet wird.


Drop Shipping

Das Gegenmodell von Cross Docking, bei dem die Ware durch den Anbieter direkt zum Endkunden geschickt wird. Zu manchen Bestellungen auf Plattformen mit Drop Shipping-Prozess kann es zwar 2-3 Pakete geben, die letztendlich beim Endkunden ankommen. Der Ablauf ist jedoch einfacher in der Umsetzung und die Sendung schneller beim Käufer.


Dynamisches Lager

Nachdem sich „chaotisches Lager“ ziemlich chaotisch anhört, wurde später der Begriff „dynamisches Lager“ erfunden. Hört sich besser an, meint aber das gleiche: Artikel haben im Lager keinen bestimmten Platz, sondern werden „wild“ nach verfügbaren Freiplätzen einsortiert. Nur noch die Software weiß, wo sich die Artikel befinden, so auch innerhalb TB.One.


  

E-Commerce

Der Begriff E-Commerce (englisch von electronic commerce) bezeichnet innerhalb der Internetwirtschaft etwas weiter gefasst den elektronischen Handel, also den Verkauf von Waren über das Internet. Schon jetzt werden in Deutschland 21,4 Milliarden Euro im E-Commerce umgesetzt, 2016 sollen es knapp 30 Milliarden Euro sein.


E-Tailer

Ein wahrscheinlich vom englischen Wort „Retailer“ (Einzelhandel) abgeleiteter Begriff, der Online-Vermarkter beschreiben soll, deren Zielgruppe aus Endverbrauchern besteht. Größter E-Tailer 2012 in Deutschland mit einem Umsatz von fast 5 Milliarden Euro ist Amazon, dahinter folgt Otto.de mit 1,7 Milliarden Euro.


EAN

Die European Article Number (EAN) ist die frühere Bezeichnung für die Globale Artikelidentnummer (Global Trade Item Number, GTIN). Sie stellt eine international unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel dar. Die Nummer besteht aus 13 Ziffern und unterstützt aufgrund ihrer Eindeutigkeit das Matching von Preisen verschiedener Anbieter.


Early Adaptor

Ein Begriff aus der Zalando-Welt, den man am besten mit „First Mover“ beschreiben könnte. Dabei handelt es sich um Anbieter, die sehr früh bzw. als erste im Zalando Partner Programm oder neuen Zalando-Ländern aktiv sind bzw. waren. Mittlerweile steht der Begriff bei Tradebyte auch für Partner, die sehr früh auf ein neues Software Release gehen.


Enterprise Bypass

Spezialbegriff von Neckermann.at, der für eine besondere Form des Drop Shipping Prozesses der österreichischen Plattform steht. „Bypass“, da der Standardprozess für Enterprise-Kunden bei Neckermann.at in gewisser Art und Weise abgewandelt wird. Neckermann.at verfügt über diverse Modelle der Partner-Anbindung bis hin zum Cross-Docking.


ERP

Der Begriff steht für Enterprise Ressource Planing und bezieht sich auf Softwarelösungen, die für die Planung und Verwaltung der Ressourcen eines Unternehmens entwickelt worden sind. Teilweise auch Warenwirtschaft genannt, kommen sie bei vielen unserer Anbieter zum Einsatz. und werden über diverse Interfaces mit TB.One verbunden.


  

FBA

Steht für „Fulfillment by Amazon“ und bedeutet, dass ein über den Amazon Marktplatz gelisteter Artikel zunächst durch den Anbieter bei Amazon eingelagert und bei entsprechender Nachfrage verschickt wird. Dieser Service von Amazon ist vergleichsweise günstig und bringt den Anbieter in die Lage, seine Ware auch über das Amazon-Programm „PRIME“ zu liefern.


Feature-Liste

Innerhalb TB.One ein längeres Textfeld, bei dem die Mehrwerte des Produktes stichpunktartig ohne Einhaltung von Regeln eingegeben werden können, als Ergänzung des Beschreibungstextes. Technischer Nachfolger sind allerdings die Bullet-Points, bei denen jeder Punkt ein eigenes Feld besitzt, weshalb z.B. auch eine Umsortierung möglich ist.


Feed

Eines der ersten, eigenartigen Wörter, die man im E-Commerce kennenlernt – ohne „Feeds“ läuft quasi gar nichts. Dabei handelt es sich um verschiedene Formen von Datendateien (die ursprünglichste ist wohl CSV), die ein System auf der anderen Seite „füttern“ soll. Bei Tradebyte wird also nicht von einer „CSV-Datei“, sondern von einem „CSV-Feed“ gesprochen.


Flag

Mit Flag (deutsch auch Merker) wird ein Statusindikator mit maximal 2 Werten (z.B. 0/1 od. wahr/falsch) bezeichnet. Ein Flag wird in einer Datenbank direkt oder über eine Checkbox in der GUI zum „Anhaken“ gesetzt. Innerhalb TB.One gibt es viele sichtbare und unsichtbare Flags, die als Bedingung innerhalb bestimmter Abfragen fungieren.


Flatfile

In der Amazon-Welt gibt es pro Sortimentsbereich ein Flatfile, das – als Excel-Datei getarnt – wichtige Anforderungen an den Artikel Content beschreibt. Hier ist aufgeführt, welche Datenstruktur erwartet wird, welche Angaben verpflichtend sind, welche erwünscht sind und welche Werte sich Amazon zu bestimmten Attributen wünscht (z.B. Suchfarbe).


FTP

Das File Transfer Protocol (deutsch „Dateiübertragungsverfahren“) ist ein spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke bzw das Internet. Im E-Commerce ist es eines der populärsten Methoden für den Datenaustausch, heute kommt allerdings meist das verschlüsselte Verfahren SFTP zum Einsatz.


  

GCID

In der Amazon-Welt die Abkürzung für „Global Catalog Identifier“. Steht für eine eindeutige Produkt-Kennzeichnung, die im Gegensatz zur ASIN weltweit Gültigkeit hat und niemals abläuft oder durch Listings beeinflusst werden kann. Für Hersteller bzw. Markeninhaber sehr relevant, da sie über Ansprache der GCID Einfluss auf den dargestellten Content haben.


GUI

Eine grafische Benutzeroberfläche (englisch Graphical User Interface) ist eine Komponente, die dem Benutzer die Interaktion mit der Software über grafische Symbole erlaubt. Die Darstellungen und Elemente können meist unter Verwendung eines Zeigegerätes (z.B. Maus) gesteuert werden. Die SaaS-Software von Tradebyte verfügt über eine webbasierte GUI.


  

Hosting

Für Anbieter einer SaaS-Softwarelösung steht Hosting im Mittelpunkt einer performanten Systemarchitektur. Sämtliche Daten und die Web-Applikation werden hochverfügbar vorgehalten. Ein paar Fakten zum derzeitigen Hosting bei Tradebyte: 60 Server, 110 TB Speicherplatz, über 5 Mio. Seitenaufrufe täglich, exakt 7.659.935 Mediendateien im Livesystem.


  

Import Key

Der Name ist hier Programm: Der Schlüssel für den (effizienten) Import. Über den Feed liefern Anbieter einen Import Key, der z.B. eine Warengruppe oder ein Merkmal des Artikels beinhalten kann. Dieser Import Key wird dann als Cluster-Attribut eingesetzt, um den betreffenden Artikeln wichtige, von den Plattformen geforderte, Merkmale hinzuzufügen.


Inbound Shipment

Natürlich wieder einmal ein Begriff aus der Amazon-Welt. Er betrifft den FBA-Prozess und bedeutet, dass ein Anbieter mit FBA-Lager bei Amazon aus seinem Lager eine Umlagerung von Ware vornimmt und somit eine Sendung (=Shipment) ausnahmsweise mal nicht von Amazon raus (an den Endkunden) sondern vom Anbieter zu Amazon rein (=inbound) fließt.


Infocenter

Durch das „Info-Center“, erreichbar über das Tradebyte-Logo links im Hauptmenü, werden wichtige Mitteilungen (z.B. Aktualisierungen von Kategorien) an unsere Anwender kommuniziert. Über diese Informationen direkt in der Oberfläche bleiben unsere Kunden immer auf dem Laufenden, auch hinsichtlich neuer Software Releases.


Integration

Eine Integration bei Tradebyte hat zwei Phasen. Zum einen muss ein TB.One mit den Daten des Anbieters befüllt bzw. entsprechende Interfaces zu Vorsystemen geschaffen werden. Im Anschluss erfolgt die Integration auf einen Kanal. Mit über 400 Anbietern und über 1.000 Kanal-Integrationen ist Tradebyte Spezialist für Integrationen im E-Commerce.


Integration Agent

Der Integration Agent ist verantwortlich für eine reibungslose Integration des Anbieters. Er steht im Kontakt mit den jeweiligen Plattformen und prüft den Projektfortschritt, unternimmt Order-Tests und sorgt schließlich für einen erfolgreichen Live-Gang. Er organisiert Webinare für die Anwender, um die jeweiligen Anforderungen der Plattform zu vermitteln.


Integrationsmodus

Ein technischer Zustand des TB.One im Rahmen einer aktiven Integration. Ausgelöst durch ein Flag, wird in dieser Phase sichergestellt, dass im Live-Betrieb relevante Überwachungsfunktionen und Cronjobs zur Ausspielung von Daten deaktiviert sind. Ausführliche Tests können somit in Ruhe ohne Auswirkung auf die Außenwelt vorgenommen werden.


Interface

Die Schnittstelle (englisch Interface)ist der Teil eines Systems, welcher der Kommunikation dient. Bei Tradebyte erfolgt die Kommunikation mit angeschlossenen Partnern und Kanälen über Daten-Schnittstellen (z.B. REST) bzw. die Software-Oberfläche ( GUI). Zu jeder Schnittstelle bedarf es eines Monitorings, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen.


Intraship

Intraship von DHL ist eine webbasierte Lösung zur Erzeugung von Paket-Labels für den Endkunden-Versand. Sie bietet auch einen Webservice, mit dem ein TB.One „sprechen“ und entsprechende Labels anfordern kann. Über den Intraship Webservice werden derzeit z.B. sämtliche DHL Weltpaket Labels für die ausländischen Zalando-Plattformen erzeugt.


Invoicing End Date

Auch als „Fakturierende“ bekannt, wird an die Plattform von Otto durch Deaktivierung eines Artikels im TB.One das gegenwärtige Datum als „Invoicing End Date“ übermittelt. In der Otto-Sprache bedeutet dies, das Listing der betreffenden Artikel auf der Plattform zu beenden. Im OSS-Modell werden etwaig verbliebene Lagerartikel an den Anbieter zurückgeschickt.


  

  

Kanal

Kanal (englisch Channel) steht in der Tradebyte-Welt für einen Ausgangskanal innerhalb von TB.One. Dies kann ein Marktplatz, eine Plattform oder auch ein Custom Kanal sein. Jeder Kanal hat eine Kanal-ID und unterschiedliche Konfigurations- und Mapping-Tools, die sich auf die jeweils erzeugte Datenstruktur auswirken.


Kanalaktivierung

Innerhalb TB.One können Anbieter steuern, welche Produkte mit welchem Bestand auf welchen Kanälen gelistet und verkauft werden sollen. Eine Kanalaktivierung kann per Feed gesteuert werden oder über die GUI, auch mit hilfreichen Tools zur Massenbearbeitung, erfolgen. Aktivierte, aber inhaltlich unvollständige Produkte, erscheinen in einer Fehlerliste.


Kategorie

In der Regel gibt es bei Online-Shops zwei Wege zum gewünschten Artikel. Als Einstieg über die Kategorie und etwaige Unterkategorien, oder über das klassische Suchfeld. Jedes Produkt muss einer Hauptkategorie zugeordnet sein, quasi als Anker in der Artikelwelt der Plattform. Über sekundäre Kategorien werden z.B. Promotion-Sparten („Sommer-Sale“) befüllt.


Key Account Manager

Ein KAM (Kurzform) bei Tradebyte ist verantwortlich für die Kundenbetreuung von Großkunden. Schon zum Start einer Integration begleitet er das Projekt und fungiert als wichtige Schnittstelle zu allen internen Abteilungen. Im laufenden Betrieb unterstützt er weitere Expansionspläne und hat stets einen Blick auf die Performance des Anbieters.


Keywords

Im E-Commerce sollen Keywords die Auffindbarkeit eines Produktes über die Suche unterstützen. Aufgrund großer Datenmengen ist es für Online-Shops mit großer Artikelbreite quasi unmöglich, alle Beschreibungstexte zu durchsuchen. Bei Amazon z.B. können neben dem Titel noch passende Keywords geliefert werden, um die „Trefferquote“ zu erhöhen.


Kick-Off

Der Start für einen neuen Anbieter in die Tradebyte-Welt. Meist gepaart mit einem „Kick-Off-Call“, bei dem die Voraussetzungen des Kunden aufgenommen und Wünsche hinsichtlich Kanal Integrationen besprochen werden. Ergebnis ist eine Checkliste, die als Basis für das dann folgende Projekt dient und beteiligte Teams über die Besonderheiten informiert.


Komponente

Die Eigenschaft eines Produktes, die genauere Details (z.B. Materialmix, Passform) beinhaltet. Im Gegensatz zum Attribut ist hier Freitext erlaubt, wobei innerhalb TB.One die Eingabe, z.B. durch Vorschlagswerte, erleichtert und vereinheitlicht werden kann. Mit Hilfe von Komponenten-Sets können gleich mehrere Komponenten erzeugt werden.


Kununu

Kununu ist eine Plattform, auf der Arbeitnehmer und Auszubildende die Arbeit in einem Unternehmen anonym bewerten können. Auch Bewerber können ihre Erfahrungen des Bewerbungsverfahrens bewerten. Die Bewertung findet auf Basis eines 5-Punkte-Systems statt: Eins ist hierbei das schlechteste und Fünf das beste Ergebnis. Am wichtigsten ist die Kommentarfunktion für konstruktive Kritik und Lob. Nur so können Unternehmen auch auf Bewertungen reagieren. So besteht für potenzielle Bewerber die Möglichkeit, sich über das Unternehmen zu informieren und sich direkt offene Stellenausschreibungen anzusehen. Arbeitgeber erhalten bei einem Gesamtergebnis über 3,5 Punkte das Kununu „Top Company“ Siegel.


  

Labs

Labs sind eine Sammlung von Funktionen oder Tools, die sich noch im Beta-Stadium befinden. Der Anwender kann diese manuell aktivieren und dann Funktion und Nutzen testen. Labs werden oft von SaaS-Anbietern oder auch von Webseiten angeboten, um die Marktchancen in einem frühen Stadium zu testen. Auch Tradebyte hat regelmäßig Labs-Angebote.


Leitcode

Der Leitcode ist ein 14-stelliger Barcode für Paket-Sendungen mit Informationen über den Empfänger. DHL verwendet diesen Leitcode zur automatischen Verteilung in den Paketzentren. Die Empfangsadresse wird dabei anhand diverser Schlüssel als Barcode umgerechnet. Innerhalb TB.One werden Leitcodes für DHL-Sendungen automatisch ermittelt.


Live-Quote

Warum ein Artikel, der innerhalb TB.One angelegt ist, nicht auf einer Plattform „live“ geht, kann unterschiedliche Gründe haben (kein EAN, keine Bilder, keine Kategorie etc.). Das Verhältnis zwischen aktivierten Artikeln in TB.One zu tatsächlich kaufbaren Artikeln auf der jeweiligen Plattform nennen wir Live-Quote. Sie ist maßgeblich für die Performance.


LKZ

Abkürzung für Lieferantenkennziffer innerhalb des Kanals Otto. Jeder Lieferant weist eine eindeutige Kennziffer auf, die im Zuge der Lieferantenanlage durch Otto vergeben wird. Eine LKZ hat üblicherweise 5 oder 6 Stellen und sorgt dafür, dass jeder Lieferant in den Otto-Systemen rasch identifiziert werden kann.


LNR

Das Pendant der LKZ in der Welt von Plus.de ist die LNR. Ebenfalls eine absolut eindeutige Lieferantennummer eines Anbieters, meist 10-stellig. Durch Eingabe dieser LNR in der Suchmaschine des Shops kann direkt auf das Komplettsortiment des Lieferanten gefiltert werden. Im Kanal Plus.de kann somit über die LNR sehr schnell eine Live-Quote ermittelt werden.


Long Tail

The Long Tail („Der lange Schwanz“) ist eine von Malcolm Gladwell entwickelte Theorie, nach der ein Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Neben- & Nischenprodukten erfolgreicher ist. Die Regel besagt, dass eine große Anzahl wenig gefragter Produkte mehr Umsatz erzielt als die typischen Top-Seller. Marktplätze bieten Shops schnellen Zugang zum Long Tail.


  

Magic Tuesday

Anfangs erfolgte an jedem Dienstag, die Aufschaltung neuer Produkte im Shop des Otto-Kanals. Ob die finale Datenaufbereitung also tatsächlich Wirkung hatte, sah man immer erst am Magic Tuesday. Ist der Live-Gang des Anbieters oder bestimmter Artikel nicht erfolgt und sind somit noch Änderungen nötig, musste bis zum darauf folgenden Magic Tuesday gewartet werden. Dies wird heute so nicht mehr umgesetzt.


Managing Director

Englisch für Geschäftsführer (GF), lt. Wiki „hat dafür zu sorgen, dass der Gesellschaftszweck eines Unternehmens erreicht wird und die zur Erreichung erforderlichen Handlungen festgelegt und vollzogen werden“. Bei Tradebyte gibt es einen GF für das Ressort Produkt, Entwicklung, Projekte und einen für den Bereich Marketing, Vertrieb und Finanzen.


Mapping

Mapping dient der Verbindung von Elementen aus zwei unterschiedlichen Datenmodellen. Beispiel aus der Tradebyte-Welt: Die Plattform fordert eine Suchfarbe, die nur bestimmte Werte (z.B. „blau“) zulässt. Der Anbieter hat in seinen Artikeln jedoch „hellblau“, „himmelblau“ und „marine“ gepflegt. Er kann seine Werte per TB.One nun auf den geforderten Wert „mappen“.


Markensteuerung

Innerhalb TB.One die Möglichkeit, nach Anwahl der Marke im jeweiligen Kanalabschnitt eine Markenbezeichnung zu selektieren. Bei aktivierter Markensteuerung werden alle Produkte ohne Markenzuordnung durch das System gesperrt. Somit ermöglicht die Markensteuerung eine gezielte Sperre von Produkten auf Markenebene.


Marketing Manager

Ein Marketing Manager bei Tradebyte verantwortet sämtliche Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens. Da Tradebyte sehr viele Leistungen „inhouse“ erbringt, geht dieser Bereich von der Pflege des Internet-Auftritts, Konzeption und Umsetzung von Print-Produkten über die Öffentlichkeitsarbeit mit Online-PR bis hin zur Organisation von Messen.


Marketing Trainee

Auch hier steht Trainee für eine Ausbildung, dieses Mal im Bereich Marketingkommunikation. Aufgrund des unter dem Jobtitel Marketing Manager beschriebenen Aufgabenfeldes erhalten Auszubildende in diesem Team einen ganzheitlichen Überblick über sämtliche Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens und können dabei aktiv mitwirken.


Masterliste

Bei TB.One können die durch den Anbieter gepflegten Artikel den jeweiligen Kategorien der Kanäle zugeordnet werden. Diese Kategorien stammen aus großen Kategorienlisten über alle Sortimentsbereiche. Um die Übersichtlichkeit zu unterstützen, können Anwender nur die eigens benötigten Bereiche zum Mapping aus einer Masterliste übernehmen.


Matching

Ein zumeist technischer Abgleichprozess von Stammdaten in den Kanalsystemen. Auf Basis des exportierten EAN-Codes oder der Hersteller-Artikelnummer prüft der Kanal, ob dieser Artikel bereits im Shop existiert. Wenn ja, greifen unterschiedliche Prozesse beim Kanal, wie z.B. das „Andocken“ an bestehende ASINs im Kanal Amazon.


Media Guide

Der Kanal Zalando hat alle Anforderungen im Hinblick auf die Mediengestaltung in einem Media Guide zusammengefasst. Im Rahmen der Integrationsphase wird diese Dokumentation zur Anpassung bzw. Erweiterung der bestehenden Artikelbilder dem Anbieter ausgehändigt. Zalando erreicht so eine hohe Einheitlichkeit in der Darstellung des Fremdsortiments.


Media Type

Innerhalb TB.One können verschiedene Bilderpakete („Medientypen“) erfasst und über die Medientypenverwaltung bei Bedarf für bestimmte Kanäle gesperrt oder aktiviert werden. Zudem existiert die Option, pro Kanal Medientypen individuell zu sortieren. Das Tool unterstützt die stetig steigenden Anforderungen der Kanäle an Art und Qualität der Medien.


Mein eBay

Bezeichnung für das Händlerportal des Kanals eBay. Der Datenaustausch findet zwischen TB.One und diesem Händlerportal statt. In „Mein eBay“ kann der Anbieter eine gewisse Grundkonfiguration (z.B. Einrichtung von automatischen E-Mail-Benachrichtigungen, Einrichtung von Rabattprofilen) vornehmen und in den Dialog mit den Käufern treten.


Merchant Token

Die eindeutige Kennzeichnung eines Anbieters auf dem Amazon Marketplace. Mit Hilfe des Merchant Token baut TB.One eine stetige Kommunikation zwischen Anbieter und Amazon auf, übermittelt aktive Artikel, meldet Bestände, holt Aufträge ab, liefert Auftragsmeldungen zurück und importiert beispielsweise Abrechnungslisten oder sonstige Reports.


Monitoring

Monitoring ist ein Begriff für die systematische Protokollierung bzw. Überwachung technischer Prozesse. Durch eine wiederholte regelmäßige Durchführung können anhand von Ergebnisvergleichen Schlussfolgerungen gezogen werden. Bei Tradebyte laufen viele technische Services (derzeit rund 15.000) über ein Monitoring, um Fehler frühzeitig zu erkennen.


Multilingual

In IT-Systemen wird mit diesem Begriff die Fähigkeit der Mehrsprachigkeit bezeichnet. Diese kann sich einerseits auf die GUI bzw. Dokumentationen beziehen. Zum anderen sind gerade bei PIM-Systemen Funktionen zum Ausspielen von Content in unterschiedlichen Sprachen gemeint. Innerhalb von TB.One können beliebig viele Sprachen verwaltet werden.


Mystery Shopping

Unter dem Begriff Mystery Shopping bzw. Testkauf werden im Allgemeinen Verfahren zur Erhebung von Dienstleistungsqualität subsumiert, bei denen geschulte Beobachter bzw. Testkäufer als normale Kunden auftreten und reale Kundensituationen wahrnehmen. Vor Live-Gang eines Anbieters z.B. auf eBay ist ein Mystery Shopping obligatorisch.


  

NAS

Network Attached Storage (NAS, englisch für netzgebundener Speicher) bezeichnet einfach zu verwaltende Dateiserver. Allgemein wird NAS eingesetzt, um ohne hohen Aufwand unabhängige Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen. NAS-Systeme werden direkt am Netzwerk angeschlossen und arbeiten ohne einen dedizierten Server.


Networked E-Commerce

Der E-Commerce bietet neue Chancen in der Vernetzung von Anbietern und Verkäufern. Wo früher mit viel Aufwand Excel-Listen und Fax-Aufträge ausgestauscht wurden, stehen heute moderne Schnittstellen und Software-Applikationen zur Verfügung. Mit TB.One und TB.Market befindet sich Tradebyte im Zentrum des Networked E-Commerce.


NOS

Das Kürzel NOS steht für „Never Out of Stock“, was englisch für „Artikel immer am Lager“ steht. Im Zuge der Online-Vermarktung, die quasi ein grenzenloses Sortiment erlaubt, ergeben sich im Vergleich zum Verkauf über Ladengeschäfte hinsichtlich des NOS-Anteils neue Strategien. So können Top-Seller online (oft saisonunabhängig) weiter vermarktet werden.


  

Office Assistant

Ein Office Assistant organisiert Abläufe im Back-Office, steuert administrative Aufgaben und unterstützt beispielsweise auch Anliegen der Geschäftsführung. Der Zusatz „HR“ steht für „Human Ressources“ und geht mit einer Verantwortung für Personalsachen einher. Der Zusatz „Finance“ ist verknüpft mit besonderen kaufmännischen Aufgaben (z.B. Faktura).


Office Trainee

Bei Tradebyte aktuell die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. In dieser Funktion werden alle Bereiche der Administration (HR, Finance) und die Organisation der Back-Office Prozesse unterstützt. Außerdem erhält ein Auszubildender Einblick in die wichtigsten Teams mit Kundenausrichtung, wie beispielsweise Support oder Account Management.


OMS

Abkürzung für Order Management System. Im E-Commerce eine Software zur Abwicklung aller auftragsrelevanten Vorgänge, wie beispielsweise Auftrags-Import, Ausdruck von Picklisten oder Lieferscheinen und Eingabe von Auftragsmeldungen. TB.One beinhaltet ein umfangreiches OMS-Modul, das kanalübergreifend sämtliche Funktionen steuert.


Onboarding

Bei Tradebyte ein Begriff für die Neuanbindung eines Anbieters an TB.One. Losgelöst von der anschließenden Kanal Integration wird zunächst geprüft, wie die Quellsysteme des Anbieters mit TB.One verbunden werden, inklusive z.B. der Anbindung des ERP-Systems. Erst nach erfolgreichem Onboarding startet offiziell die eigentliche Integration.


ONIX

ONIX steht für ONline Information eXchange und ist ein XML-Datenformat zum Austausch von Produkt-Daten im Buchhandel. Er unterstützt den Informationsaustausch zu Büchern zwischen Verlagen, Buchhändlern, Online-Shops und anderen Akteuren. Bei Tradebyte wurde ein ONIX Interface entwickelt, das den TB.One-Import unterstützt.


OSS

Abkürzung des Kanals Otto für „One Stop Shopping“. Begriff für den Cross Docking Prozess der Otto-Plattform. Begrifflich abgeleitet von dem Ziel, über die Anbindung verschiedener Lieferanten an Otto für den Endkunden letztlich einen Anlaufpunkt für ein breites Sortiment zu bieten und die Bestellung in einer einzigen Lieferung zu erfüllen.


  

PANDA

Nicht etwa die gleichnamige Bärenart, sondern bei Tradebyte die Abkürzung für „PRODUCTS AND ARTICLES“. Eine CSV-Datei, bestehend aus kombinierten Produkt- und Artikeldaten. Bei variantenreichen Sortimenten ist es oft besser, Produkte und Artikel separat zu liefern, da sich innerhalb PANDA Produktinformationen, wie z.B. Langtext, pro Artikel jeweils wiederholen.


Pending

Begriff für den Auftragsstatus „schwebend“, der kanalseitig meist bei noch nicht bestätigten Aufträgen, z.B. im Falle von Vorkasse-Bestellungen, eingesetzt wird. Die Aufträge sind innerhalb TB.One entsprechend markiert und dienen vor allem dazu, den Bestand beinhalteter Artikel zu reservieren, um einen Überverkauf (bzw. Storno) zu vermeiden.


Performance

In der Tradebyte-Welt die Leistungsfähigkeit eines Anbieters oder einer Plattform. Durch unterschiedliche Maßnahmen, wie beispielsweise Data Tuning oder Erhöhung der Live-Quote, kann die Performance eines Anbieters entscheidend beeinflusst werden. Schlanke und effiziente Prozesse bzw. der Traffic spielen eine wichtige Rolle für die Performance eines Kanals.


Pickliste

Picklisten (von englisch pick für auswählen) werden bei Anbietern dazu verwendet, um Paketinhalte für den Versand zusammenzustellen. Das Packen geschieht in diesem Fall nach der Art eines typischen Laufzettels. Das OMS innerhalb TB.One gibt ebenfalls Picklisten aus, die den schnellsten Weg innerhalb des dynamischen Lagers (falls aktiviert) berücksichtigen.


Platinum Keywords

Vorbehalten für wenige ausgewählte Hersteller und Marken, können über Platinum Keywords bei Amazon bestimmte Funktionen, wie z.B. ein spezieller Markenshop mit eigenen Kategorien, gesteuert werden. Gerade im Fashion-Bereich können sich vertikal agierende Unternehmen mit entsprechenden B2C-Ambitionen so besser platzieren.


Product Management

Im Product Management laufen alle Anforderung an die SaaS-Software von Tradebyte zusammen. Eigene Innovationen, Wünsche von Kunden, Hinweise aus dem Support und Weiterentwicklungen der Kanäle werden geprüft und in eine technische Spezifikation überführt. Nach Weitergabe an die Entwicklung erfolgt eine funktionelle Abnahme und abschließend ein Release-Test.


Project Manager

Bei Tradebyte ist ein Project Manager grundsätzlich für die Planung, Koordination und Durchführung technischer Projekte verantwortlich. Dazu gehört auch eine ausführliche Prozessberatung hinsichtlich Best Practice und die Durchführung von Workshops und Präsentationen in Zusammenarbeit mit dem Account Management.


Propername

Der Otto-Kanal bezeichnet die Angabe eines Eigennamens als Propername. Der Produktname muss bei Otto zwingend in einen Gattungs- und Eigennamen gesplittet werden. Bei einem Artikel von Nike wäre der Gattungsname z.B. „Laufschuh“ und der Propername z.B. „Air Pegasus“. Gerade im Fashion-Segement wird oft über den Eigennamen gesucht.


Public Key

Ein Public Key Verschlüsselungsverfahren ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, um mit einem öffentlichen Schlüssel einen Klartext in einen Geheimtext umzuwandeln, aus dem der Klartext mit einem geheimen Schlüssel wieder gewonnen werden kann. Bei Tradebyte kommt das Verfahren für SFTP-Übertragungen zum Einsatz.


  

Queue

Wohl eher nicht vom Billard abgeleitet, bezeichnet der englische IT-Begriff eine Warteschlange für technische Prozesse. Eine Queue bei Tradebyte beinhaltet eine Liste aller noch zu verarbeitenden und bereits verarbeiteter Skripte. Diese Skripte (derzeit monatlich ca. 10 Mio.) werden in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander ausgeführt.


Quickwin

Englische Bezeichnung für „Schneller Erfolg“. Beschreibt die unternehmerische Strategie, zunächst jene Vorhaben zu realisieren, die schnell und mit geringem Aufwand zu sichtbaren, verbesserten Ergebnissen führen. Gegenmodell zum klassischen „wenn, dann richtig“-Prinzip, das in komplexen Projekten oft zu langen Laufzeiten und hohen Kosten führt.


  

Ranking

Das Ranking eines Artikels beschreibt den Rang innerhalb einer Kategorie-Übersicht im jeweiligen Shop des Kanals. Je besser das Ranking ist bzw. je höher ein Artikel steht, desto besser ist die Performance des Artikels, da er mehr Traffic auf sich zieht. Durch Data-Tuning, Einspielung von Keywords und andere Aktivitäten kann das Ranking positiv beeinflusst werden.


Release

Die fertige und veröffentlichte Version einer Software wird als Release bezeichnet. Damit geht meist ein Hochzählen der Versionsnummer einher. Um den dynamischen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, gibt es bei Tradebyte alle zwei Wochen ein neues Software-Release, das vorher durch sogenannte „Release-Notes“ angekündigt wird.


Repricing

Repricing bedeutet Preis-Optimierung anhand der Wettbewerbs-Situation. Manche Anbieter verfügen über Tools, die diverse Wettbewerbs-Seiten oder Wettbewerber auf Plattformen hinsichtlich der Preislage bestimmter Artikel beobachten. Die Informationen fließen dann in die eigene Preisbildung ein und können den Abverkauf erhöhen.


REST

​REST-Schnittstellen (REpresentational State Transfer) sind standardisierte Schnittstellen, mit denen Webservices realisiert werden können. Gegenüber SOAP ist die REST-Schnittstelle durch ihre Einfachheit kosteneffizienter bei der Entwicklung. Grundlegend basiert die REST-Schnittstelle auf einer Technologie, die auf den Grundlagen des World Wide Web aufbaut.


Retoure

Eine Retoure steht für die Rücksendung eines Artikels durch den Endkunden. Gerade im Fashion-Segment gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit für Retouren, da oft unterschiedliche Größen bestellt werden und Auswahlkäufe stattfinden. Da die Retoure für den Endkunden oft kostenlos ist, ist die Quote ein maßgebliches Kriterium für die Wirtschaftlichkeit.


Revise-Feed

Eine Bezeichnung aus der Welt von eBay, am besten übersetzt als „Änderungskatalog“. TB.One überträgt für angeschlossene Anbieter regelmäßig einen Revise-Feed zur Verarbeitung aktueller Änderungen von Stammdaten, wie beispielsweise Bestände oder Preise. Der Revise Feed beinhaltet somit eine Delta-Logik und kann direkt von eBay verarbeitet werden.


Roadmap

Die Roadmap (aus dem Englischen: „Straßenkarte“) ist ein populäres Synonym für eine Strategie oder einen Projektplan. Bei Tradebyte werden mit Anbietern Roadmaps erstellt, um beispielsweise die geplanten Integrationen in einen zeitlich und inhaltlich gegliederten Projektplan zusammenzufassen. Sie stehen für die Milestones einer Zusammenarbeit.


  

Sales/Account Manager

Ein Sales Manager ist der Vertriebsmitarbeiter eines Unternehmens. Er nimmt Anfragen entgegen, führt Erstgespräche und schließt Verträge. Dann erfolgt die Übergabe an das Account Management, das die gesamte Kundenbetreuung übernimmt. Hier ist die zentrale Anlaufstelle für die Anliegen des Kunden, sei es für neue Aktivitäten oder das bestehende Geschäft.


Sandbox

Noch ein Begriff von eBay.de, den wir mit „Sandkasten“ oder „Spielwiese“ übersetzen würden. Eine Art Testsystem also, das im Rahmen der Integrationsphase zum Ausspielen der Stammdaten genutzt wird, um die Darstellung des Contents auf eBay überprüfen zu können. Gerade bei Einsatz von Templates ist ein vorheriger Test sehr hilfreich.


Scan-Desktop

Innerhalb von TB.One ist der Scan-Desktop ein OMS-Tool, mit dem der Anbieter die komplette Auftragsabwicklung scanbasiert vornehmen kann. Nach Scan eines Auftrags-Barcodes können die Artikel EANs gescannt werden. Auch die Funktion „Auftrag abschließen“ hat einen Barcode – die Tastatur wird in diesem Prozess also nicht benötigt.


Schemavalidierung

Sämtliche Import- und Exportdateien im XML-Format müssen technisch in puncto Struktur geprüft werden. Dazu bedient man sich einer so genannten Schemaprüfung mit Hilfe einer XSD-Datei, in der Aufbau und Struktur der XML-Datei exakt definiert sind. Sofern eine Datei diese Schemaprüfung nicht besteht, darf diese Datei nicht verarbeitet werden.


Sekundärkategorie

Die Sekundärkategorie dient der Zuordnung eines Artikels in Bereiche außerhalb der Haupt Kategorie. Die Hauptkategorie eines Stiefels wäre z.B. „Herren/Stiefel“, eine mögliche Sekundärkategorie z.B. „Wandern/Wanderstiefel“. Über Sekundärkategorien können Produkte auch in separate Promotion-Kategorien (z.B. „SALE“) eingebunden werden.


SellerCentral

Das Händlerportal bei Amazon hat den schönen Namen „Seller Central“. Es ist die zentrale Anlaufstelle bei Amazon für Anbieter. Hier erfolgt die Grund-Konfiguration des Seller-Accounts, z.B. die Hinterlegung von Kontaktdaten und Widerrufsbelehrungen. Spezielle Kundenanfragen oder Bewertungen können im SellerCentral eingesehen und bearbeitet werden.


Shipcode

Als Shipcode (deutsch: Sendungsnummer) oder auch Trackingcode wird eine eindeute Nummer bezeichnet, die eine (Paket-) Sendung umfasst. Über den Shipcode können beim Carrier wichtige Informatinen, z.B. zur Zustellung, abgerufen werden. Auch im Falle eines Paketverlustest dient der Shipcode zur eindeutigen Identifikation der Sendung.


Showstopper

Der Ausdruck stammt wohl aus dem Jahr 1926 und bedeutet, dass die Aufführung eines Musicals aufgrund heftigem Applauses unterbrochen werden muss. In der Welt von Tradebyte steht der schöne Begriff für Konstellationen, die ein Vorhaben unmöglich machen. Fehlender B2C Content wäre z.B. ein Showstopper für den Verkauf im E-Commerce.


Skript

Ein Skript ist ein Programm innerhalb einer Software, das ein Interpreterprogramm zu seiner Ausführung benötigt. Die Skriptsprache ist vor allem für kleine, überschaubare Programme gedacht, da sie gegenüber dem klassischen Programm-Code sehr flexibel ist. Bei Tradebyte gibt es viele Skripte, die beispielsweise bestimmte Datenbankroutinen ausführen.


SKU

Die Stock Keeping Unit (SKU) steht für eine eindeutige Artikelnummer, die nach dem Tradebyte-Modell einen Artikel inklusive der Variantenausprägung umfasst. Gerade im Fashion-Bereich kommt es öfter vor, dass der Style zwar eine eindeutige Nummer hat, nicht aber die Variante. In diesem Fall wird meist die EAN als eindeutige Artikelkennzeichnung verwandt.


Software Developer

Ein Software Developer bei Tradebyte ist für die Weiterentwicklung cloudbasierter Softwarelösungen verantwortlich, von der Konzeption und Entwicklung von Applikationen bis hin zur Programmierung spezifischer Module. Auch die Abnahme neuer Entwicklungen und das Durchführen von Softwaretests gehört zum Jobprofil.


Staging System

Ein Staging System beschreibt eine Serverinstanz, welche mit der Umgebung des Live-Systems möglichst identisch sein sollte. Als Vorstufe zum Live-Produktivbetrieb werden hier neue Daten oder Funktionen eingespielt und getestet. Manche Kanäle verfügen über ein solches Staging System, in das Tradebyte testweise Daten ausspielen kann.


Storno

Wenn ein Auftrag durch den Lieferanten nicht erfüllt werden kann, z.B. weil nicht ausreichend Bestand zur Verfügung steht, wird eine Storno-Meldung erstellt. Viele Plattformen reagieren aufgrund der damit einhergehenden Kundenunzufriedenheit natürlich allergisch auf Stornos, weshalb TB.One diverse Tools zur optimalen Bestandsverteilung bietet.


Streichpreis

Innerhalb TB.One und bei den meisten Kanälen werden drei unterschiedliche Preise gefordert: Der aktuelle Verkaufspreis, der etwaig vorhandene frühere Preis (=Streichpreis) und der UVP (unverbindliche Verkaufspreis). Streichpreise werden oft (durchgestrichen und mit Darstellung der Ersparnis versehen) im Shop angezeigt und unterstützen die Promotion.


Stylenummer

Im Fashion-Segment spricht man selten von Produkten, sondern eher von Styles. Ein Style kann es bzgl. Material, Farbe und Größe in unterschiedlichen Varianten geben. Die Stylenummer beschreibt somit die übergeordnete Produktnummer, bei Amazon Parent genannt, die alle Beschreibungstexte, Keywords und Komponenten führt.


Sub-Channel

Manche Kanäle bei Tradebyte (z.B. Zalando.be) gliedern sich technisch in einen Hauptkanal und in weitere Subkanäle (z.B. Zalando.be französisch, Zalando.be niederländisch). Kategorisierungen und Wertemappings erfolgen global auf Basis des Hauptkanals, die Pflege z.B. von Preisen und Übersetzungen im Sub-Channel.


Support Agent

Aus Kundensicht einer der wichtigsten Anlaufpunkte bei Tradebyte. Als Support Agent überwacht man die per Telefon oder E-Mail eingehenden Kundenanfragen, die meist technischer Natur sind. Man recherchiert die Support-Fälle, zeigt Lösungswege auf und händigt ggf. Dokumentationen aus. Fehler in der Software werden intern sofort weitergegeben.


  

Tags

Tags stehen für Schlagwörter, um eine Information, ein Produkt oder auch Medien mit bestimmten Begriffen „einzusortieren”, damit sie später leicht wiedergefunden werden können. Bei Amazon wird z.B. auf jeder Artikelseite dargestellt, welche alternativen Artikel sonst noch mit dem gesuchten Begriff „getagged“ sind. Ein Artikel kann auch mehrere Tags haben.


Takeover

Wenn ein Anbieter bereits über eine eigene Schnittstelle oder die einer anderen Software-Lösung auf einem Kanal aktiv ist und dann zu Tradebyte wechselt, wird diese Integration als Takeover (Übernahme) bezeichnet. Dabei sind besondere Prozesse zu berücksichtigen, da z.B. die Artikeldaten bereits teilweise kanalseitig bestehen und ein Matching stattfinden muss.


TB.Cat

Das standardisierte Datenformat für Artikel in der Tradebyte-Welt. Abgeleitet und weiterentwickelt aus den Erfahrungen von über 30 Plattformen, hat sich der TB.Cat mittlerweile auch auf Seiten der Kanäle teils als Standard durchgesetzt. Die variantenfähige XML-Struktur TB.Cat deckt sämtliche Anforderungen des heutigen E-Commerce ab.


TB.Market

Mit TB.Market bietet Tradebyte eine Software zur Steuerung des Fremdsortiments und damit verbundener Prozesse. Es erlaubt die Kontrolle und bringt Transparenz in die Performance eines angeschlossenen Anbieters.


TB.One

Die Software-Lösung von Tradebyte, die sich an B2C-affine Anbieter richtet. Sie beinhaltet ein PIM- und OMS-Modul, mit denen verschiedene Marktplätze gemanagt werden können. Für ambitionierte Hersteller, Lieferanten oder Online-Shops im E-Commerce ist TB.One die Lösung für einen effizienten Mehrkanal-Vertrieb, auch über deutsche Grenzen hinweg.


Techn. Support Agent

Wow, was für ein Jobtitel! Bei Tradebyte übernimmt ein Technical Support Agent sämtliche Aufgaben eines klassischen 2nd bzw. 3rd Level Supports. Somit ist er verantwortlich für alle Themen, die vom Support Agent nicht gelöst werden können. Auch bestimmte Aufgaben, beispielsweise Datenbank-Abfragen, werden hier durchgeführt.


Technical Editor

Ein Technical Editor (deutsch: technischer Redakteur) erstellt Dokumentationen, recherchiert entsprechende Inhalte und unterstützt den Wissentransfer im Unternehmen und zu den Anwendern. Er (oder sie) ist somit ein wesentlicher Bestandteil für den Know-How Transfer und arbeitet eng mit dem Produktmanagement zusammen.


TelCo

Im E-Commerce und sicher auch in anderen IT-affinen Branchen vergeht kaum ein Tag ohne TelCo. Der Begriff steht für Telefonkonferenz und meint, dass sich verschiedene Teilnehmer über eine zentrale Nummer in eine Art virtuelles Besprechungszimmer einwählen, um eine Konferenz zu halten. In manchen Projekten gibt es sogar wöchentlich fest vereinbarte TelCo‘s.


Template

Eine Vorlage (englisch template) dient zur Erstellung von Dokumenten oder Webseiten. Sie stellt eine Art „Gerüst“ dar, die einen Teil des Inhaltes oder der Gestaltung des Dokumentes vorgibt. Durch Einsetzen der fehlenden Bestandteile wird die Vorlage zu einem vollständigen Dokument ergänzt. Templates kommen z.B. bei eBay auf Artikelseiten zum Einsatz.


Ticket

Ohne ein Ticket geht bei Tradebyte (fast) nichts mehr. Jede Aufgabe, vor allem im technischen Support, im Projektmanagement und in der Entwicklung, wird in bestimmten Ticket-Systemen erfasst und einem Mitarbeiter zur Erledigung zugewiesen. Im Ticket können Rückfragen gestellt und der gesamte Ticket-Verlauf kann eingesehen werden.


Titelkonfigurator

Der Titelkonfigurator bietet die Möglichkeit, den Titel eines Produktes mit bestimmten Merkmalen anzureichern, um ihn dann an Kanäle auszuspielen. Gerade bei eBay wird ein gelisteter Artikel nur über Keywords gefunden, die im Titel aufgeführt sind, da hier separate Suchbgeriffe nicht unterstützt werden. Der Konfigurator unterstützt somit die Auffindbarkeit.


Toolbox

Am linken Bildschirmrand der Systemoberfläche des TB.One befindet sich die so genannte Toolbox. Mittels dieser Menübox kann eine Schnellsuch- oder Hilfefunktion angewendet werden. Zuletzt aufgerufene Menüpunkte werden innerhalb der Toolbox verlinkt. Auch der Anmeldestatus aller angelegten Anwender kann z.B. eingesehen werden.


Traffic

Für Online-Seiten steht Traffic für das Besucheraufkommen und entsprechende Seitenaufrufe. Ein hoher Traffic bringt naturgemäß bei passenden Angeboten mehr Umsatz. Traffic kann über verschiedene Wege (z.B. Online-Marketing, Newsletter, Suchmaschinenoptimierung) erzeugt werden. Je höher der Traffic einer Plattform, desto besser die Performance.


Translation Desktop

Eine Plattform innerhalb TB.One zur reinen Übersetzungstätigkeit für externe Agenturen oder Mitarbeiter. Dabei wird ein bestimmter Workflow unterstützt, in dem der Anbieter gewünschte Texte zur Übersetzung freigibt. Textpassagen, die öfter vorkommen, werden bereinigt. Wörter, wie z.B. Eigennamen, können für eine Übersetzung gesperrt werden.


Twig

Twig bezeichnet eine Software, welche ein Template verarbeitet und Platzhalter mit bestimmten Werten befüllt. Das Konzept ähnelt den Seriendruckfeldern bei einer Textverarbeitung, wird jedoch bei Twig meist für Webseiten angewandt. Twig kommt bei  TB.One vor allem bei den Kanälen eBay und Rakuten zum Einsatz, die ein Template unterstützen.


  

UPC

Der Universal Product Code (UPC) ist ein Strichcode, durch den Produkte im Einzelhandel gekennzeichnet werden. Kodiert wird ein Nummerncode, den Barcodescanner berührungslos optisch auslesen. Später folgte die zum UPC kompatible EAN, die jedoch ein Zeichen mehr beinhaltet. Stellt man dem UPC eine führende Null voran, entseht eine gültige EAN.


Upselling

Manche Online-Shops führen auf Artikelseiten entsprechend höherwertige Varianten auf, um ein Upselling zu unterstützen. Im Gegensatz zum Cross-Selling wird beim Upselling das Motiv verfolgt, gar nicht erst das gewünschte, sondern eben ein besseres und damit auch teureres Produkt zu verkaufen. TB.One unterstützt die Pflege von Upselling-Informationen.


Urlaubsmodus

In den Einstellungen des SellerCentral von Amazon kann der Anbieter quasi per Knopfdruck alle Angebote deaktivieren. Der Verkauf wird sofort – unabhängig vom Datenaustausch mit TB.One – gestoppt, sämtliche Listungen werden herausgenommen. Amazon hat dieser Funktionen den einprägsamen Namen „Urlaubsmodus“ gegeben.


Usability

Eine Software mit guter Usability lässt sich einfach bedienen, der Anwender kommt meist ohne Benutzerhandbuch aus. Bei TB.One wurde stark auf eine beim Anwender geübte Usability geachtet, Menüfunktionen und Bildschirmaufbau sind eher klassischen PC-Programmen entlehnt. Auf diese Weise entstehen am Ende auch weniger Support-Anfragen.


UTF-8

UTF-8 (8-Bit UCS Transformation Format) ist die am weitesten verbreitete Zeichenkodierung. Eine Zeichenkodierung (englisch Encoding) erlaubt die eindeutige Zuordnung von Schriftzeichen (Buchstaben oder Ziffern) und Symbolen innerhalb eines Zeichensatzes. Innerhalb TB.One werden unterschiedliche Zeichensätze, z.B. beim Import, unterstützt.


UVP

Der unverbindliche Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, der dem Handel vom Hersteller im Verkauf als Weiterverkaufspreis an den Endkunden empfohlen wird. UVPs spielen im Online-Handel ebenfalls eine Rolle, da sie (wenn vorhanden) oft auf Artikelseiten angezeigt werden, um die Ersparnis auf den aktuellen Preis deutlich zu machen.


  

  

webDAV

WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen. Innerhalb TB.One ist webDAV bereits implementiert. Ein einfacher, flexibler Datenaustausch wird den Anwendern damit ermöglicht.


Webinar

Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird. Im Unterschied zum Webcast ist ein Webinar interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Tradebyte bietet zu relevanten Schulungsthemen Webinare an und tritt dabei auch oft in den aktiven Dialog mit Webinar-Teilnehmern.


Webservice

Ein Webservice ist eine Softwareanwendung, die über ein Netzwerk (meist das Internet) bestimmte Dienste zur Verfügung stellt. Der Anbieter veröffentlicht in einem Verzeichnis die Beschreibung seiner Dienste, der Nutzer führt den gewünschten Dienst aus. Die Amazon Webservices (AWS) sind ein treffendes Beispiel aus der Welt des E-Commerce.


Widget

Die Bezeichnung Widget steht für kleine, eigenständige Programme mit Fenster. Diese grafischen Hilfsprogramme werden von den bekannten Browsern unterstützt und finden sich auch im Dashboard des TB.One. Hier stellen Widgets Statistik-Informationen dar, die der Anwender konfigurieren kann. Jedes Widget kann dabei unterschiedlich aussehen.


Workflow

Ein Arbeitsablauf (englisch: workflow) ist eine definierte Abfolge von Aktivitäten in einem Arbeitssystem in einer Organisation. Wie TB.One, dient Software oft dazu, Workflows zu unterstützen und eine Zusammenarbeit bzw. Abfolge zu unterstützen. Die in TB.One implementierte Rechteverwaltung unterstützt unterschiedliche Rollen im Online-Workflow.


WOW!-Deal

WOW!-Angebote stehen bei eBay für speziell reduzierte Angebote im Shop. WOW!-Deals werden über unterschiedliche Maßnahmen beworben (z.B. durch Banner-Einblendungen auf der Startseie, Newsletter etc.) und gehen meist mit einer entsprechend hohen Verfügbarkeit und Nachfrage des entsprechenden Artikels einher, sind also ein Promotion-Intrument.


  

XML

XML (eXtensible Markup Language)ist eine Dateiform und befasst sich unmittelbar mit der Darstellung unterschiedlicher insbesondere externer Formate von Daten. Außerdem bildet XML die Basis für den Import und den Export verschiedenartiger Daten und Datenmengen. XML löst immer mehr CSV ab und ist bei Tradebyte das meist eingesetzte Datenformat.


  

  
  

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